17.04.2013: Dashboards bei der ERP Modernisierung

peritas AG: Dashboards kommen zunehmend bei der Modernisierung von ERP Systemen zum Einsatz.

Eine aktuelle Studie von Trovarit zur Marktsituation bei ERP Systemen zeigt, dass Unternehmen ihr ERP primär erneuern, um neue Anforderungen an ihre Geschäftsprozesse und internen Abläufe abzubilden. Dabei sind viele Anwenderunternehmen unzufrieden mit ihren bestehenden ERP Systemen.

Viele ERP Anbieter erweitern ihre bestehenden Systeme mit Funktionen aus dem Umfeld von BI, CRM oder SCM. Die Implementierung bereichsübergreifender Themen wie Auftragsabwicklung, Unternehmensplanung und Projekt Management in einer einzigen Business Software ist eine große Herausforderung. Dieser "horizontalen Integration" sind allerdings natürliche Grenzen gesetzt, da diese ERP Systeme insgesamt zu mächtig und komplex werden. Hier kommen häufig offene Integrationsplattformen der Hersteller zum Einsatz, um einheitliche Datenmodelle und Schnittstellen festzulegen.

Aus der Sicht von peritas liegt der wesentliche Aspekt in der Benutzerfreundlichkeit für Anwender, welche sich in einer ansprechend gestalteten, grafischen Benutzeroberfläche (sog. GUI) ausdrückt. Dabei werden alle für die Erledigung spezifischer Aufgabenstellungen relevanten Informationen in einem übersichtlichen Dashboard zusammengeführt. Die Daten aus den ERP Systemen werden mit Informationen aus anderen, prozessrelevanten Anwendungen (intern und extern) konsolidiert und übersichtlich präsentiert. In Verbindung mit unternehmens- und branchenspezifischen Grenzwerten (sog. Benchmarks) entsteht so ein wichtiges Ampelsystem, um dem Menschen neben den Zahlen auch gleich ihre Bewertung bzw. Interpretation (gut/kritisch/schlecht) zu ermöglichen.

In den meisten Fällen bedarf es aus Sicht der Menschen nur einige wenige Angaben (z.B. JA/NEIN), um den eigentlichen Prozess weiter zu treiben. Die für viele ERP Systeme unverzichtbaren, für Menschen jedoch redundanten Daten rund um diese Kerninformation werden von solchen Dashboards automatisch generiert und im jeweils relevanten Datenformat an die Zielsysteme im Hintergrund geliefert.

So entstehen anwenderfreundliche und aufgrund des grafiscchen Designs auch für nicht IT-geprägte Menschen einfach verständliche Oberflächen (neudeutsch "Apps"), die den eigentlichen Arbeitsablauf "sanft" unterstützen ohne ein tieferes Verständnis der dahinter liegenden Abhängigkeiten beim Menschen einzufordern.

Den Artikel von CIO zur Studie finden Sie hier>>