14.01.2014: Erfolgreich dank mobiler Business Intelligence

Aktuelle Studie von Aberdeen Research: Ein Drittel der Unternehmen nutzt mobile BI Technologien

Laut einer aktuellen Studie des amerikanischen Marktforschungers Aberdeen Research nutzt nur etwa ein Drittel der untersuchten Unternehmen mobile Technologien der Business Intelligence zur Unterstützung von Geschäftsprozessen und Entscheidungen. So wird nach Ansicht der Marktforscher Geschäftspotenzial verschenkt.

Auch in den Fachabteilungen wollen heute die Anwender zunehmend Arbeitsaufgaben unterwegs per Smartphone und/oder Tablet Rechner erledigen. So lassen sich z.B. Kundengespräche von Mitarbeitern im Vertrieb besser vorbereiten, wenn der Vertriebler relevante Daten zu seinen Kunden direkt vor Ort über eine mobile Anwendung abrufen kann.

Einen Schritt weiter gehen Konzepte im Umfeld von Business Intelligence (BI) oder Analytics, um betriebliche Kennzahlen wie z.B. Auftragseingänge, Lagerbestände oder Umsatzdaten übersichtlich aufzubereiten und auf mobilen Endgeräten zur Verfügung zu stellen. Führungskräfte können so auch unterwegs den Überblick behalten und wichtige Entscheidungen auf der Grundlage aktueller und verlässlicher Informationen fällen.

Die amerikanischen Marktforscher bezeichnen diese Ansätze in ihrer Studie "Decisions on the move. Mobile BI 2013" mit dem Begriff MDS (mobile decision support). Alle Lösungen und Anwendungen, die den Zugang zu entscheidungsrelevanten Daten auf einem Tablet oder Smartphone zur Verfügung stellen, werden als "mobile BI" klassifiziert. Nach den Erhebungen im Rahmen der Studie nutzen derzeit allerdings nur ein Drittel der knapp 300 befragten Organisationen mobile BI Technologien bzw. MDS.

Rund 52% jener Unternehmen, die mobile BI Technologien einsetzen, versprechen sich davon Vorteile im geschäftlichen Umfeld. Rund 43% möchten so Ihre Kommunikation mit den Kunden vor Ort verbessern und 27% erwarten eine Erhöhung der Produktivität ihrer Mitarbeiter im Außendienst.

Natürlich fragt die Studie auch nach den Beweggründen für eine Umsetzung mobiler BI Strategien. Die drei wichtigsten Treiber für die jeweilige BI Strategie waren "kritische Geschäftsdaten für mobile Mitarbeiter zur Verfügung stellen" (49%), "Transparenz und einheitliche Sicht auf entscheidungsrelevante Informationen" (44%) sowie "Entscheider im Unternehmen mit mobilen Dashboards über relevante Kennzahlen informieren" (34%).

Diese drei wesentlichen Beweggründe wurden bereits 2011 in einer Vergleichsstudie genannt, allerdings unterscheidet sich die Geschwindigkeit in der Umsetzung dieser Themen stark. Aberdeen Research unterteilt die Unternehmen in "LEADER" (Vorreiter) und "FOLLOWER" (Mitläufer) anhand der Häufigkeit, mit der entscheidungsrelevante Informationen mobil bereitgestellt werden und der Verbesserung der relevanten Prozesse im Jahresvergleich.

Vorreiter werden mit rollenbasierten Dashboards von peritas

Bei der Gruppe der LEADER haben rund zwei Drittel der Organisationen entsprechende Prozesse im Unternehmen etabliert um zu gewährleisten, dass BI-relevante Informationen konsistent und synchronisiert bereitgestellt werden. Bei der Gruppe der FOLLOWER konnten das nur 22% der Befragten sicherstellen. Eta 65% der führenden Unternehmen setzen in der mobilen BI rollenspezifische Berichte und Dashboards ein, was bei den Mitläufern nur in etwa 38% der Firmen der Fall war.

Beim Erfolg durch den Einsatz von Business Intelligence sind die Vorreiter klar in Führung!

Im direkten Jahresvergleich geben die LEADER einen Anstieg ihrer Umsätze um 25% an, während die FOLLOWER nur rund 11% Steigerung melden. Auch bei der Kundenbindung liegen die LEADER mit einer Steigerung um 21% vorn (FOLLOWER 8%). Selbst die CFOs waren zufrieden, da die LEADER ihr Betriebsergebnis um rund 17% steigern konnten (FOLLOWER 10%).

Mehr Informationen und ein Anwendungsbeispiel aus dem John Hopkins Hospital (JHH) in Baltimore (USA) finden Sie im Artikel der Computerwoche hier>>