Smart Information

Informationen auf den PunktKritische Informationen altern schnell. Sie müssen zeitnah verarbeitet und zur Verfügung gestellt werden. In verteilten Organisationen entstehen Informationen an unterschiedlichen Orten und kommen aus verschiedenen Quellen. In kleineren Unternehmen ist der Mensch oft die wichtigste Informationsquelle. Er erfasst Daten manuell oder ordnet automatisch erfasste Daten manuell zu, wie beispielsweise bei der Kontierung in der Buchhaltung oder bei der Zeiterfassung. Menschen aber unterlaufen Fehler mangels Sorgfalt, Wissen, Zeit oder Motivation.

Smart InformationGenau hier liegen nach unseren Erfahrungen die wesentlichen Herausforderungen für den Umgang mit Informationen im Unternehmen. Hier kommt "Business Intelligence" ins Spiel für:

  • Verlässlichkeit in der Daten-Qualität; zeitlich aktuelle und inhaltlich valide Informationen liegen ohne Redundanzen vor
  • Verfügbarkeit der relevanten Daten-Quellen; Nutzung integrierter Daten (über low-level Schnittstellen wie XML) statt teilautomatisierter oder gar manueller Abgleichprozeduren
  • Sicherheit zum Schutz der Informationen hinsichtlich Zugang, Aufbewahrungsort und Transfer von Daten (siehe auch Informationssicherheit)

Diese Herausforderungen sind miteinander vernetzt. Beispielsweise wird die Qualität der Daten stark von den jeweiligen Datenquellen beeinflusst. Das bedeutet im Umkehrschluss: Je weniger Daten manuell verarbeitet werden und je integrierter die verschiedenen Quellen interagieren, desto höher ist die Datenqualität. Parallel dazu müssen Maßnahmen zum Schutz der Daten berücksichtigt werden. Hier reicht das Spektrum vom autorisierten Zugang/Zutritt zu Daten (Kombination von Besitz und Wissen) über eine sichere Übertragung auf potenziell unsicheren Kanälen (Internet) bis hin zum geschützten Aufbewahrungsort (sicheres Rechenzentrum) sensibler Informationen.